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Rote Liste: Noch mehr Arten gefährdet

Die Liste der Todeskandidaten ist noch umfangreicher geworden: 22.413 Arten gelten jetzt auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdet – 1125 mehr als 2013. Das ist knapp ein Drittel aller 76.199 untersuchten Arten. Dies gab die IUCN auf einem Kongress im australischen Sydney bekannt.

Neu auf der Liste sind der Chinesische Kugelfisch, der in 40 Jahren um 99,99 Prozent zurückging, und der Pazifische Blauflossenthunfisch, die beide vor allem durch den Hunger nach Sushi auszusterben drohen. Ebenfalls auf der Liste steht die Chinesische Kobra, die auch als Delikatesse verkauft wird. Dem Amerikanischen Aal, verschiedenen Fröschen, Chamäleons und Schmetterlingen drohen Landwirtschaft, Umweltverschmutzung, Klimawandel und Lebensraumverlust zum Verhängnis zu werden. Als ausgestorben gilt nun der St.-Helena-Riesenohrwurm – mit bis zu 80 Millimetern Länge immerhin der größte seiner Art.

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