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Airlines verzichten immer mehr auf Bildschirme

© r_drewek, iStock

Die zunehmende Umstellung des In-Flight-Entertainments hat finanzielle Gründe. Anschaffung und Wartung der Bildschirme verursachen hohe Kosten. Außerdem geht es auch um das Gewicht.  Schätzungsweise drei von vier Passagieren bringen bereits Geräte mit Bildschirmen an Bord. Viele von ihnen beschäftigen sich lieber mit dem eigenen Smartphone, Tablet oder Laptop, anstatt den Bildschirm in der Rückenlehne zu nutzen – das ist zumindest das Hauptargument vieler Fluglinien.

United Airlines verzichtet bereits bei einigen neuen Langstrecken-Maschinen  auf die Bildschirme Stattdessen können Passagiere einen Medienserver in Anspruch nehmen. Dort stehen dann Hunderte von Filmen und Fernsehserien zur Verfügung. Der Konkurrent Delta setzt hingegen weiterhin auf die eingebauten Bildschirme. Die Streaming-Option gilt dort als zusätzlichen Service.

Den Rückenlehnen-Geräten droht also möglicherweise dasselbe Schicksal wie den einst fest eingebauten Telefonen an Bord. Passagiere ohne Tablet oder Laptop hätten aber das Nachsehen. Außerdemstellt sich die Frage, ob die Airlines auch eine ausreichende Stromversorgung für den zusätzlichen Gebrauch der privaten Technik bieten werden.

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