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Garnelenzucht bedroht Seegraswiesen in Südchina

© Katharina Schubert, ZMT

Mit einem Zuwachs von durchschnittlich 8,8 Prozent pro Jahr nimmt die Produktion von Fischen und Meeresfrüchten aus Aquakulturen weltweit rasant zu, wobei China das Land mit den meisten solcher Anlagen ist.
Das Problem bei diesen Zuchtteichen ist, dass ihre ungefilterten Abwässer direkt ins Meer geleitet werden. Die Küstengewässer erhalten so zusätzliche Nähr- und Schwebstoffe – zum Beispiel die Nahrungsabfälle und Exkremente der Zuchttiere. „Wir konnten den Weg der Abwässer aus den Zuchtteichen bis ins Zellgewebe der Seegräser einige Kilometer vor der Küste verfolgen“, so Dr. Tim Jennerjahn vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) in Bremen.

Weitere Infos unter: http://www.tauchen.de/aktuell/news/detail.php?objectID=8197&class=59

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