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Germany’s Next Topmodel im „Todes-Delfinarium“

Bereits im März veranstaltete die aktuelle Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ ein Unterwasser-Shooting. Hierbei hatte Heidi Klum mit ihren Model-Kandidatinnen in der Dolphin Bay am Hotel in Dubai das Set aufgeschlagen. Für das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist dieser Ort ein rotes Tuch. Dort werden seiner Meinung nach Delfine unter „katastrophalen Umständen“ gehalten und sehr viele sind bereits deswegen auch verendet.

Das WDSF hatte eine Anfrage an Prosieben gesandt und erhielt diesen Montag eine Antwort, wie WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller mitteilte. Der Sender finde das Anliegen, Delfine zu schützen, zwar ehrenswert. „Eine philosophische Debatte über Tiere in Gefangenschaft mag ich mit Ihnen allerdings nicht führen“, schreibt ProSieben.

Das Unterwasser-Shootings auch ohne Tierquälerei und Aquarien gut funktionieren, zeigt die SeaStar Discovery. Sämtliche Tieraufnahmen werden hier in freier Wildbahn oder zumindest in artgerechten Resorts aufgenommen. Und Unterwasser kommt man auch teilweise ganz ohne Tiere aus. Wenn sich hierbei mal ein Fisch vor die Linse verirrt, dann überhaupt als freiwilliger Gast.

Ortmüller will aber auch weiterhin Druck auf GNTM-Sender Prosieben ausüben. Auf der Facebook-Seite ruft er unter anderem mit Nennung von Name, Telefonnummer sowie der E-Mail-Adresse des Pressesprechers dazu auf, Protest-Mails zu senden und somit den Tieren eine Stimme zu geben. suedkurier, wdsf

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